Exzellenzpreise für Eifeler MAG-Schweißer

Norman Keller aus Medell belegte beim Schweißwettbewerb des Berufsfonds des Industrie- und Metallsektors Platz eins.

Gleich zwei Auszubildende des Zentrums für Aus- und Weiterbildung des Mittelstandes (ZAWM) St.Vith konnten sich bei den 24. wallonieweit organisierten Wettbewerben des Metallhandwerks hervorragend in Szene setzen: Norman Keller aus Medell (Ausbildungsbetrieb: Huppertz Stahl- und Apparatebau, St.Vith) wurde Klassenbester im MAG-Schweißen und Raphaël Barth aus Alster (Heribert Richardy, Oudler) landete in derselben Kategorie auf Rang drei.

Ausgerichtet wird der Wettbewerb vom Bildungsfonds des Industrie- und Metallsektors (IFPM). Die Preisverteilung fand gestern im Beisein der Bildungsminister Marie-Martine Schyns (Förderation Wallonie-Brüssel), Eliane Tilleux (Wallonische Region) und Harald Mollers (DG) im Berufsausbildungszentrum in Tihange bei Huy statt.

Die Wettbewerbe des IFPM gelten als Gradmesser für die Berufskompetenz des Fachkräftenachwuchses in Metallhandwerk und -technik. Sie dienen auch und vor allem dazu, die Auszubildenden mit den tatsächlichen Herausforderungen des Berufslebens zu konfrontieren. Sie setzen sich aus einem theoretischen und einem praktischen Teil zusammen, in dem die angehenden Metallhandwerker ihre Kenntnisse im Schweißen, Drehen, Fräsen sowie in industrieller Wartung und Anlagentechnik unter Beweis stellen können.

Das sehr gute Abschneiden der beiden Eifeler Kandidaten zeugt einmal mehr von dem hohen Niveau der dualen Ausbildung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Nicht zuletzt bewiesen die beiden jungen Metallbauer aber selbst, dass sie sich schwierigen handwerklichen Herausforderungen stellen können und gut auf das Berufsleben vorbereitet sind.

Gerade im Metallsektor, der seit Jahren mit einem gravierenden Fachkräftemangel zu kämpfen hat, stehen ihnen dabei viele Türen offen. Doch auch für das ZAWM St.Vith und die Ausbildungsbetriebe der beiden Preisträger ist ihr sehr gutes Abschneiden bei dem renommierten Wettbewerb natürlich eine große Auszeichnung.

 

Textquelle: Grenz-Echo 04.06.2016