Überbetriebliche Ausbildung

Das Berufsbild des Schreiners hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Der Schreinerberuf hat sich zu einem vielschichtigen Ausbildungsberuf entwickelt, in dem sowohl handwerkliche Fertigkeiten als auch ein bedeutendes Wissen in der Handhabung der Hand- und Standmaschinen verlangt werden. Erschwerend kommt hinzu, dass die Wirtschaftswelt und der zunehmende  Wettbewerb die Betriebsleiter immer mehr zu Spezialisierungen im Beruf drängen und nicht mehr jeder Betrieb alle Bereiche des Berufes umfassend vermitteln kann. Ziel der  überbetrieblichen Ausbildung ist es also die Ausbildungsbetriebe in ihrer Aufgabe bei der Vermittlung von Praxiswissen und beruflichen Handlungsfähigkeiten zu unterstützen.

Aus diesem Grund  hat das IAWM im Juni 2009 beschlossen im Schreinerhandwerk überbetriebliche Ausbildungsmodule anzubieten.

Die verschiedenen Ausbildungsmodule sind sehr praxisnah und handlungsorientiert gestaltet und finden in der Lehrwerkstatt des ZAWM statt. Es werden vor allen Dingen handwerkliche Fähigkeiten geschult, sowie der Umgang mit den entsprechenden Bearbeitungsmaschinen geübt. Am Ende eines Moduls steht immer die konkrete Realisierung eines entsprechenden Werkstückes.

Die Teilnahme an dem Modul „Sicherheit“ ist verpflichtend für alle Auszubildenden. Die Teilnahme an den weiteren Ausbildungsmodulen ist, Pflicht für die Lehrlinge, die in Betrieben arbeiten, die diese Themen nur ungenügend in der beruflichen Praxis umsetzen können. Die Teilnahme ist freiwillig für die Lehrlinge der anderen Betriebe. Die verpflichtende Teilnahme an den Modulen wird bei Lehrvertragsabschluss gemeinsam mit der Lehrlingssekretärin besprochen. Die Lehrlingssekretärin schreibt  den Lehrling dann ggf. zu den überbetrieblichen Modulen ein. Für die  freiwillige Teilnahme an dem einen oder anderen Modul melden Sie sich bitte beim ZAWM St.Vith unter 080/ 227 312 an.

Die Teilnahme an den Praxismodulen ist kostenpflichtig.

(Stand September 2010)

Folgende Module werden angeboten: